Rückblick: Die Galerie an der Weinstraße

Auch im heurigen Jahr besteht die Möglichkeit, jene 30 Motive welche im Jubiläumsjahr der Südsteirischen Weinstraße ausgestellt wurden, als Kunstdruck-Plakat (limitierte Auflage von 20 Stück je Motiv, nummeriert und handsigniert) käuflich zu erwerben.

Alle Kunstdruckplakate sind bei Interesse im Genussregal ausgestellt und können direkt vor Ort käuflich erworben werden!
Adresse: Genussregal Vinofaktur Südsteiermark, An der Mur 13, 8461 Vogau

Der Reinerlös aus dem Verkauf der Glasobjekte und der Kunstdruck-Plakate wird den Service-Clubs Kiwanis Leibnitz und Rotary Leibnitz für karitative Zwecke in der Region zu Verfügung gestellt!

Die Tischler der Region fertigten die wunderschönen Holzrahmen
und unterstützten damit das Charity-Kunstprojekt 

an der Straße - na cestimehr

Webshop

Hier können Sie Ihre Wunschmotive als Kunstdruck-Plakat online bestellen!
Nach der Bestellung erhalten Sie eine Rechnung mit der Bitte um Überweisung des Betrages. Nach Bankeingang übermitteln wir Ihnen die Plakate per Post (zuzüglich Versandgebühren).
Gerne können Sie die Plakate auch bei uns im Büro im Kniely Haus, Arnfelserstraße 10, 8463 Leutschach an der Weinstraße abholen.
Bitte vermerken Sie die Selbstabholung bei der Bestellung.
Plakatgröße A1, Versand in Rollen; 

Plakat

„Wolkenkind“, 2014

KONRAD ADAM
Geboren 1964 in Graz
1986 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien
1988 Studium der Visuellen Kommunikation - Meisterklasse für Graphik bei E. Caramelle, M. Terzic und F. Schmatz an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Seminare des Bundesdenkmalamtes für Stuckrestaurierung, Kalkkaseinmalerei unter Jakob Laub in Schwanberg;
1995 Sponsion an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien; tätig als freier Maler in Gündorf, Südsteiermark

Konrad Adam wäre am liebsten, dass seine Bilder wie Fenster oder Türen funktierten. Man soll in eine andere Welt hineinsehen oder gehen, in der dieselbe Welt, in der man lebt, allerdings etwas „ver - rückt“ wahrgenommen werden kann. Eine Reise, um die eigene Welt wieder besser wahrnehmen zu können.
„Jedes Motiv, gefunden auf der Straße, im Netz, egal wo, ergibt eine Möglichkeit ein Bild zu malen.“ Das Motiv wird herausgelöst aus seinem konkreten Zusammenhang und jeweils in eine sinnhafte, zeitlose oder allgemeingültige Beziehung gesetzt.


€ 120,00
Stück:

„o.T.“, 2014

GERNOT BAUR
1947 in Innsbruck geboren
1970 - 1975  Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Max Weiler
Lebt und arbeitet in der Südsteiermark und in Graz

Ausstellungen
u. a. in Wien, Graz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck, Ljubljana, München, Nürnberg, Düsseldorf, Basel, Bozen und Udine
Mit Präzision und Freiheit erzeugt der Zeichenprozess das Grundthema „die Metamorphose von Mensch, Tier und Natur“. Das heißt: die Reise der Wahrnehmung durch ihre eigene Geschichte in der Gegenwart. Motive aus der nächsten Umgebung dienen einerseits der Orientierung in diesem unendlichen Ozean der Zufälligkeiten, wo alles mit allem zusammenhängt und andererseits als Katalysator, um gespeicherte Erfahrungen abzurufen. Die Muster, die an den „Schnittstellen“ der verschiedenen Ebenen unseres Daseins entstehen, werden durch den Verwandlungsakt der Zeichensprache zu Gestalten balanciert, an denen andere Räume ablesbar sind. Eine Zeichnung kann wie ein Spiegel sein, der, in die richtige Stellung gebracht, etwas von dem Feuer der Schönheit aufleuchten lässt, das jenseits unserer Grenzen lodert.

€ 120,00
Stück:

„Maler und Modell“, 2011

GERALD BRETTSCHUH
Gerald Brettschuh wurde in Arnfels 1941 geboren, besuchte dort die Volks-, und Hauptschule und anschließend die Kunstgewerbeschule in Graz. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, die er mit dem Diplom 1968 abschloss. In den Jahren 1968–1969 führte ihn ein Stipendium an die Akademie der Schönen Künste in Warschau. Von 1970 bis 1976 war er Gebrauchsgrafiker, Zeichner, Illustrator und Assistent an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

1976 kehrte er nach Arnfels zurück und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler, als Zeichner, Maler, Bildhauer und Schriftsteller.

Lehrtätigkeiten
1971–1975 Universität für Angewandte Kunst, Wien, Meisterklasse für Grafik
2000 Fachhochschule Hamburg (FB Gestaltung), Pentiment
2005–2006 TU Innsbruck-Institut für experimentelle Architektur/studio3, Glenke
Seit 2004 Hortus Niger, Internationale Sommerakademie in Halbenrain
„Eine stete Quelle der Inspiration und eine weitere Konstante in Brettschuhs Schaffen finden sich in der wiederkehrenden Beschäftigung mit dem kunsthistorisch komplexen Sujet der Wechselbeziehung zwischen Mann und Frau. Von Standpunkt des männlichen Künstlers aus befasst Brettschuh sich mit der Darstellung des weiblichen Aktes, mit Träumen und Sinnlichkeit, dem Ewigen und dem Vergänglichen, der Anatomie und der Vision. Geprägt von der Überzeugung, das Leben selbst sei die einzig wahre und zugleich einzig notwendige Inspirationsquelle, schafft Gerald Brettschuh seit Jahrzehnten Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder als Zitate des Augenblicks, spontan, berührend und unverwechselbar. „(meine WOCHE)

€ 120,00
Stück:

„G. Roth“, 1982

CHRISTIANE MUSTER
Am 11. März 1949 in Klagenfurt geboren
Zeichnen und Malen bei Wolfgang Schaukal
Architektur Ausbildung bei Ferdinand Schuster, Edo Ravnikar, Jan Gezelius und Josef Klose 
Studienassistentin am Institut f. Kunstgeschichte / TU Graz (Sokratis Dimitriou) 1974/75 
Studienabschluss an der Technischen Universität Graz 1977 
Umbau eines historischen Ensembles in Arnfels mit Gerald Brettschuh (ab 1980)
Leitung der Galerie Klinger in Arnfels (mit Gerald Brettschuh) 1980 – 1994
Gründung und Leitung d. Kunsthandwerksmarktes im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz 1985-1989
Hagia Chora, Schule für Geomantie (D) 2004
Hortus Niger / Martha Jungwirth (Freies Malen) 2004
Mitglied im Kunstverein für Kärnten seit 1977

Auszeichnungen und Stipendien
Hauptpreis beim „Wettbew. f. einen Modernen Wohn-und Lebensstil“ (Zentralsparkasse Wien) 1978
Wohnhaus und Atelier Brettschuh in Arnfels - Gerambrose 1989
Altarraumgestaltung St. Lorenzen im Mürztal - Gerambrose 1992
Stipendien f. d. Salzburg Sommerakademie (Lithographie) 1977, das Centro Palladiano Vicenza 1978 u. die Königlich Dänische Kunstakademie Kopenhagen (Garten- und Landschaftsplanung) 1979

€ 120,00
Stück:

„Leibnitz - Bildgedicht Nr: 1484“, 1989

HEINZ CIBULKA
1943 in Wien geboren
1957-61 Graphische Lehr- Versuchsanstalt Wien
Seit 1972 Fotozyklen und Bildgedichte, Objekte und Objektbilder, digitale Bildcollagen und diverse mediale Arbeiten in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen. Neben den bildnerischen Arbeiten lyrische und konzeptuelle Texte, Aufführungen und Installationen.
Mehrmals Leitung einer Fotoklasse bei der Internat. Sommerakademie Salzburg und bei den Weinviertler Fotowochen, sowie Workshops und Vorträge im In- und Ausland, 1989 - 2002 Organisation diverser Veranstaltungen bei FLUSS Nö-Fotoinitiative, 1997-98 Gastprofessur für künstlerische Fotografie in der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien; seit 1980 zahlreiche Dokumentationen der Aktionen von Hermann Nitsch.

Preise und Stipendien:
2006 Goldmedaille der Photographischen Gesellschaft Wien
1998 Sebetia ter, Italien, Internationaler Kunstpreis für Fotografie
1997 österreichischer Würdigungspreis für Fotografie
1994 Niederösterreichischer Landespreis für Fotografie
1989 Rupertinum Fotopreis
1985 DAAD- Gaststipendium Berlin
1981 österr. Förderungspreis für Fotografie
€ 120,00
Stück:

„ACHTUNG STAATSGRENZE“, 2015

HELGA CHIBIDCIURA
1976 in Wagna / Leibnitz
1995-2002 Studium an der Kunstuniversität Linz, Studienzweig Textil
1999 Gründung der Künstlergruppe „abs“ gemeinsam mit Gideon Koval und Aron Rynda
01/2002 Abschluss des Studiums an der Kunstuniversität Linz
seit 2002 freischaffend tätig, Zusammenarbeit mit tex art
seit 2006 Lehrauftrag an der FH Joanneum, Bad Gleichenberg

2002 6 Monate Arbeitsstipendium in Schleusingen/Thüringen
2004 3 Monate Auslandsstipendium des BKA im Egon Schiele Art Centrum in Krumau/CZ
2010 Kunstankauf Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

„Hunderttausende Fotos sind eine gute Grundlage. „Es kommt einem viel unter“, sagt Helga Chibidziura, die die Kamera stets dabei hat, sobald sie die eigenen vier Wände verlässt. Egal ob in der nächsten Umgebung oder auf Reisen gilt es kurzfristig im Bild festhalten zu können, womit sie sich möglicherweise eingehender auseinandersetzen möchte. Um später daraus interessante Zusammenhänge zu filtern, die sich wiederum zu Beschäftigungsfeldern aufweiten - und die weitere Bilder gezielt einfordern, ehe sie ihnen innerhalb großformatiger Siebdrucke schließlich Raum geben will.“
(Eva Pichler)

€ 120,00
Stück:

„WHITE ’N’ RED“, aus „Im Regen die Tinte“ 2015

SIGI FASCHINGBAUER
Geboren 1940 in Graz; 1970 Graphik Designer; 1977 Bildender Künstler, Ausstellungen im In- und Ausland, 1986 Werbeagentur Media Süd-Ost; 1989 Werbeagentur Faschingbauer & Schaar; 1993 VIA-Herausgeber; seit 2000 Bildender Künstler und Autor. Lebt und arbeitet in der Südsteiermark.

Ausstellungen/Projekte: Jazz-Booklets (2002); Ausstellung Out of Advertising (2003); Polenta magenta (2004); Thelonious Monk‘s Walk (2006,); Kornblumen, multidisziplinäres Projekt (2009); Das Förderband (Roman, 2010).
„TextBilder nennt Faschingbauer dieses kompositorische, sein Werk bezeichnende Prinzip von Übergängen zwischen Schrift und Ornament, zwischen Ornament und Figuration. Entwürfe, Notizen, Probedrucke und allfälliges Material werden in quaderförmige Objekte verpackt, damit die Genese des Romans, die schließlich auch in die Ausstellung führte, zum einen verschleiert; erhalten dagegen bleibt sie insofern, als die literarischen Inhalte nun in anderer und neuer Form - als Plastiken - wieder erscheinen.“ (Wenzel Mraček)

€ 120,00
Stück:

„vernetzung“, 2015

BEBA FINK
1968 geboren in graz, lebt und arbeitet in der südsteiermark und in wien. 
kunstgeschichte  mag. phil. / medien. graphicdesign.
schule friedl kubelka / wien - klasse für künstlerische photographie studium an der akademie der bildenden künste wien, klasse prof. martin guttmann - kunst und fotografie

fotogramme sw/farbe. fotografiken. historyperformaces. lichtprojektionen. shortcuts. soundinstallationen. interventionen / im ländlichen und städtischen raum - in skulpturaler / fotodokumentarischer form.
mitglied von: rotor/graz. grazer kunstverein. plafond+, fluss - nö initiative für foto- und medienkunst

€ 120,00
Stück:

„ROSENZIEHARMONIKASPIELERIN“, 1985

TONE FINK
Geboren 1944 in Schwarzenberg, Vorarlberg, Österreich.
Lebt und arbeitet in Wien und Vorarlberg.
Studium an der Akademie der Bildenden Künste (bei Prof. Weiler und Melcher) in Wien.
Lehrauftrag an der internationalen Sommerakademie für bildende Künste in Salzburg.

Auszeichnungen:
Preis der Stadt Wien für Bildende Künste
Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst
Auszeichnung bei Handwerk und Form, Bregenzerwald
Konstanzer Kunstpreis

„Tone Fink als Künstler beschreiben zu wollen, heißt, zunächst einmal aufzuzählen, was er alles macht. Angefangen hat er als Zeichner, dann wurde er Maler, später Objektkünstler, Filmemacher, Aktionist und Performer, Lehrer ist er auch. Ich beginne mit dem Zeichner. Der unvergessene Otto Breicha schreibt über ihn: „Er liebt es immer riskanter. Seine Zeichnungen sind frei erfundenes Figuren-Geflecht. Leben ist Kampf und Krampf, ein umbringerisches Gerangel. Seine Kunst gibt nichts Augenscheinliches wieder, sondern macht Ungesehenes sinnfällig.“ Breicha spielt hier mit dem berühmten Satz von Paul Klee: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ Für den Künstler Tone Fink trifft das in besonderer Weise zu.“ (Peter Huemer)
€ 120,00
Stück:

„Kombination #60“, 2015

PETER GARMUSCH
1974 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien und Südburgenland.
Kolleg Höhere Graphische Bundes-
Lehr- und Versuchsanstalt, Kunstgeschichte Karl-
Franzens-Universität Graz

Charakteristisch für seine Arbeit ist die subjektive Bedeutungsaufladung von Objekten indem sie zerlegt, untersucht und neu zusammengebaut werden. Der inszenatorische Rahmen bleibt dabei oft sichtbar. Stilistisch zeigt sich dies durch Veränderung der Größe, des Hintergrunds oder durch spielerische Verfremdung der ursprünglichen Zuschreibung. 
.“Meine Fotografien sind nie nur das Festhalten eines bestimmten Momentes, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses. Es entstehen zumeist großformatige Fotografien, die Skulpturen abbilden, die inszenatorisch und dramaturgisch in Szene gesetzt werden. Diese Skulpturen/ Gegenstände können ready-mades sein oder auch von mir speziell angefertigte Werke. Gemein ist ihnen, dass sie aus ihrer Umgebung und Bedeutungszuschreibung herausgelöst werden. Durch die Fotoarbeit erfährt das Dargestellte nochmals einen Veränderungsvorgang, indem es in seiner Dimension verändert und in einen neuen Kontext gestellt wird.“ 
€ 120,00
Stück:

„Venus-Wein-südsteirisch (in dichter Packung, mit WissensTropfen), 2015

BODO HELL
Geboren am 15. März 1943 in Salzburg. Studien am Salzburger Mozarteum (Orgel), an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (Film und Fernsehen) sowie an der Universität Wien (Philosophie, Germanistik, Geschichte). Lebt heute als Schriftsteller in Wien, im Sommer als Senner auf einer steirischen Alm.
Lehrer an der Schule für Dichtung in Wien; Poetikvorlesungen an der Universität Klagenfurt.

1972 Rauriser Literaturpreis, 1991 Erich Fried-Preis, 1998 Berliner Literaturpreis, 1999 Preis der Stadt Wien, 2003 Preis der Literaturhäuser, 2006 Telekom Preis Klagenfurt.

Zusammenarbeit u. a. mit Friederike Mayröcker, Liesl Ujvary und Hil de Gard.

Bodo Hell erweist sich mehr und mehr als Meister eines Montage-Realismus, der dem Alltag, d. h. dem ganz normalen Wahnsinn zur Sprache verhilft und so auf äußerst amüsante Weise dem Leser Einblick verschafft in sich selbst und ins Haus, das er bewohnt, ins Tollhaus unserer Gesellschaft.

»Bodo Hell nähert sich mit ironisch-enzyklopädischem Anspruch der Welt. Die Beschriftung der städtischen Wirklichkeit durch Markennamen und Slogans setzt Bodo Hell neben die ländliche Welt des Birkhahns und der Gebirgsflora. Es ist eine kluge Schöpfung über Schöpfung. Literatur, die im Gegensatz zu den verbiesterten Formen des poetischen Experiments höchst lebendig und weltbejahend. ist.« (Paul Jandl, NZZ) (http://www.droschl.com/programm/)
€ 120,00
Stück:

„We love to entertain you“, 2010

STEFANIE HOLLER
STEFANIE HOLLER geboren 1988 in Graz | 2006–2008 Studium der Translationswissenschaft Universität Wien (Englisch und Chinesisch) | 2008-2013 Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien (Jan Svenungsson), Diplom mit Auszeichnung
Auf den ersten Blick könnte man fast glauben, dass es sich bei den schwarz-weiß gehaltenen Bildern um Fotos handelt, wären da nicht die direkt an die Wand genagelten Leinwände deutlich sichtbar. Virtuos aber nur beinahe fotorealistisch präsentieren sich die Zeichnungen der 1988 geborenen Künstlerin. So ist auch gerade die Tatsache, dass man der prominentesten Arbeit der Schau – einer großformatigen Kohlezeichnung – gerade noch ihren Zeichnungscharakter ansieht, ihre absolute Stärke. Malerei die wirklich nicht oder nur ganz aus der Nähe betrachtet von einer fotografischen Abbildung zu unterscheiden ist, läuft schnell Gefahr zur technischen Übung zu verkommen. Hier aber verbleibt – bei allem Naturalismus – jener spezielle Charakter den nur von Menschenhand gezeichnete oder gemalte Bilder haben. Wie die oben erwähnte Leinwand, welche ein kaffeehausübliches Salz- und Pfeffer-Set in extremer Nahsicht zeigt, sind auch die anderen ausgestellten Werke mehr oder weniger inszenierte Stillleben, die von den kleinen Dingen des Alltags bevölkert werden. (Wolfgang Pichler, artmagazine, 12.2013)
PREISE | STIPENDIEN
2012 Statutory Award, SMTG Krakau
2011 4. Preis Imprint Triennale Warschau | Sofie und Emanuel Fohn Stipendium
2008 3.Preis Vivatis Award

€ 120,00
Stück:

„Das Portal oder ein Kasten der durch Löcher zusammengehalten wird“, 2015

ERNST KOSLITSCH
1977 geboren in Wagna, aufgewachsen und Schule in Wolfsberg im Schwarzautal und Leibnitz
2008 - 2011 performative Kunst und Bildhauerei, Akadamie der Bildende Künste, Wien,
Klasse Monica Bonvicini, bis 2010 Diplom für Fotographie, Universität für angewandte Kunst, Wien
Klasse Gabriele Rothemann, bis 2003 als professioneller Koch national und international gearbeitet
Preise
Ankaufspreis des Landes Steiermark, Emanuel und Sophie Fohn Stipendium 2007 und 2010
ECB Photo Award/Ausstellung
Ernst Koslitschs künstlerische Arbeit ist nicht ausschließlich der Fotografie zuordenbar. Zu sehr ist er damit beschäftigt, durch gleichsam gestalterische Abläufe im Vorfeld der Fotografie diese zu erweitern. Er baut dreidimensionale, modellhafte Situationen, verwendet oft gefundene Materialien, die bestimmte inhaltliche Informationen transportieren (Bauholz, Schleifpapier, Plastikgegenstände), aber auch Fotografien, die er als Elemente der Simulation erneut ablichtet. Damit folgt er einer langen Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die sich weniger um die kategoriegerechte Ausübung ihrer Tätigkeit bemühen, sondern mit dem Versuch beschäftigt sind, gedankliche Konzepte ins Visuelle zu übersetzen, jenseits der engen Einteilung Malerei, Skulptur, Zeichnung oder Fotografie.
„Schon sehr lange arbeite ich mit Themen wie Wohnen, dem Privaten und das öffentliche Leben und mit den Ambivalenzen der Wahrnehmung. “Nun drängt sich die Frage auf, was ein durchlöcherter Kasten mit dem Weinbaugebiet oder gar mit dem großen Jubiläum zu tun hat? Kein Wein , keine Gastfreundschaft, keine Weinrebe, nichts Historisches  oder der gleichen sind auf meiner Arbeit zu finden. Nur einen Kasten und ein Plastikschloss das ich in der Steiermark gefunden habe finden sich darauf. Die Löcher , wenn überhaupt, sind eine Anspielung auf die Trauben. Der Kasten hat die Qualität als Skizze eines Weinregals. Das Schloss dahinter gilt es zu entdecken. Für mich gilt der Kasten, wie im Buch, Königreich von Narnia, als eine Art Metapher für ein Portal. Man darf hindurch schreiten um dann da hinter etwas zu entdecken. Die Löcher die den Kasten fast verschwinden lassen verstärken die Möglichkeit hindurch zu blicken. Es gilt die  gelebte Gastfreundschaft, den Wein, das Essen, die Landschaft, die Menschen die Qualität und das Authentische fassbare dahinter , ohne mit Hilfe der Kunst diese zu überzeichnen,  wahrzunehmen.  Wenn man so will eine Einladung die schöne Weinlandschaft neu zu entdecken, eine Abenteuer zu bestreiten und zum Schluss bei einem grossen oder kleinem Festmal oder Jause , zu Saufen wie die Löcher ;-)*

€ 120,00
Stück:

„STYRIANS - Leutschach, 1972“

BRANKO LENART
Geboren am 15.6.1948 in Ptuj (Slowenien)
1954 Emigration nach Österreich
Studium an der Pädagogischen Akademie, Graz
Lehrt seit 1979 Fotografie an der HTBLA für Kunst und Design, Graz 
Freischaffender Fotokünstler
Lebt in Graz und Piran
Erste fotografische Arbeiten ab 1962
Seit 1964 Mitglied der TVN Fotogruppe, Graz
1968 Mitglied im Forum Stadtpark, Graz
In seinen frühen Serien wie „Lush Life“, dem Porträt der „Steirer“ und „On the road“, die ganz im Zeichen der Life-Fotografie stehen, galt Lenarts Hauptinteresse den Menschen – insbesondere ausgeprägten Charaktertypen und Randerscheinungen, die er in aussagekräftigen Momenten festhält. Ab den 90er Jahren kommt in seinen Arbeiten ein betont gesellschaftspolitischer Aspekt hinzu. Der erst stark dokumentarische Charakter seiner Serien verschiebt sich ab Mitte der siebziger Jahre in eine mehr konzeptuelle Richtung mit experimentellem Charakter. In den „Selfportraits“ zeigt er ungewohnte Perspektiven und erweiterte Blickwinkel auf die eigene Person, die sich in den „Mirrorgraphs“ zu magischen, surreal anmutenden Bildern steigern. 

€ 120,00
Stück:

„o.T.“, aus der Serie „HORIZONTE“, 2014

MESI LIST
1951 in Graz, HTBLA Kunst, Graz, Abt. Grafik bei Franz Rogler, 
Richard Kriesche, lebt und arbeitet in 8505 St. Nikolai im Sausal 27

Mesi List ist das Pendeln zwischen skizzenhaften, flüchtigen Strichen und den erdverbundenen Farbschattierungen, wie sie in der Natur eben vorkommen, wichtig. Nicht die Schönheit der Natur, ihre präzise Wiedergabe steht im Vordergrund sondern die innere Mobilisierung des Gesehenen. Ein Pendeln zwischen Emotion und Rationalität, wobei sich ein Kosmos von Formen, Farben, Flächen, an- und abschwellenden Strichen und Mustern, aber auch figürliches auftut.
Erde, Pflanzen, Tiere, Himmel und Wasser, Berge und Täler werden quasi in ihre Elemente zerlegt, untersucht, Neuordnungen zugeführt, auf Beziehungen und Wirkungen geprüft und neue Umgebungen geschaffen, die einen mythischen Weltblick zulassen.
Manche abstrakt- expressionistische anmutende Bildschöpfungen, wirken wie mehrere horizontal übereinander gelagerte Horizontstreifen und zeigen möglicherweise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Landschaft, unseren Lebensraum. Tierkörper werden in Geflechte von Strichen, Linien und Farbflecken hineingeboren oder versuchen aus diesem Inferno zu entkommen.
Mesi List versucht immer wieder etwas Existierendes, aber nicht sichtbares sichtbar werden zu lassen, ja sie kann auch durch ihre Farbtöne Klänge erzeugen, die ein Lied ergeben, ein Lied von der ewigen Sehnsucht einer Einheit von Mensch und Natur.” (Klaus Dieter Hartl)

€ 120,00
Stück:

„durchgereht“, MMVIII

HELMUT PARTHL
Geboren 1971 in Wagna (Stmk.), 1989 MATURA im BG und BRG Leibnitz (Stmk.)
1992-2001 – Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien – Meisterklasse Attersee lebt und arbeitet im Burgenland, Wien und in der Steiermark
2005 – Gründung der workinggallery-parthlbeiparthl, Leibnitz
- Kurator der Ausstellung “nenadoma iz nebev“-18 Künstler, workinggallery-parthlbeiparthl
2006 – Öffnung der dépendance der workinggallery-parthlbeiparthl, Leibnitz
- Kurator der Fotoausstellung “Die gewürfelten 4“, workinggallery-parthlbeiparthl

die IDEE oder das Unwissen stehen am BEGINN-ohne dabei den weiteren Verlauf der arbeit zu SCHEIDEN. DENN: Nach denn ersten Strichen passiert die MASCHINERIE DES bewußten-unbewußten, wo der ZWANG MIR VORSCHREIBT WAS weiter kommen muss:
WIRKLICH ERLEBTES in meiner SYMBOLIK verpackt, durch Durcheinanderreihung in neuen Kontext gebracht. GEFÜHLSERLEBNISSE oder zeitlich kurze AHNUNGEN, FORM-uns FARBGESEHENES in VORSTELLUNG und VERGANGENHEIT können für mich FORTBESTAND haben oder sich neu ERSCHAFFEN. Was sich ausschließt wird weggenommen oder in eine andere Richtung getrieben, die auch durch eine im ganzen Format festgelegte wieder eine Logik bestimmen kann.
Durch solche SETZUNGEN-konträre Behaftungen.
Gewollte Aussagen können sich in menschlichen, tierieschen oder Naturformen oder im INFORMELLEN finden, wobei das nicht ausschlaggebend bestimmend ist. (menschen im tierkostüm und umgekehrt)
Themen sind für mich:
ICH UND DAS DARUM (herum), woraus sich auch die für mich nachvollziehbaren Titel ergeben.

€ 120,00
Stück:

„A FOREST (VARIATION)“, 2014

ALFONS PRESSNITZ
Geboren 1982 in Wagna (A), lebt und arbeitet in Berlin (D)
2010 Stipendium der Anni and Heinrich Sussmann Stiftung
2008 Anerkennungspreis: Anton Faistauer Preis für Malerei
2007 Anerkennungspreis für Diplomarbeiten des Landes Tirol
Stipendium der Emanuel and Sophie Fohn Stiftung
2002-2007 Universität für angewandte Kunst Wien (Johanna Kandl, Adolf Frohner)
2005-2006 Kunstakademie Düsseldorf (Herbert Brandl)
2005 Auslandsstipendium der Universität für angewandte Kunst Wien
1997-2002 HTBLVA Ortweinschule für Kunst und Design Graz
Sammlung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) Wien,  der Stadt Graz, der Neuen Galerie, Universalmuseum Joanneum Graz, des Landes Salzburg, der Universität für angewandte Kunst Wien, des RC Albertina Wien
In den neuen Arbeiten von Alfons Pressnitz geht es um Spuren, die der Mensch in der Landschaft und unterschiedlichen Orten hinterlässt. Es sind Orte, an denen Ereignisse oder Handlungen des Menschen stattfanden. Die Situationen, die man vorfindet zeigen ein Davor oder ein Danach, wobei diese Zeitlichkeit offen gelassen wird. Es sind Ausschnitte von Geschichten, aus denen ein kleiner Teil herausgelöst ist und die Interpretationen vom Betrachter zulassen. Das Licht spielt in den neuen Arbeiten eine bedeutendere Rolle und sorgt für unterschiedliche Stimmungen und Farbwirkungen in den Szenarien. 
„Pressnitz […] schreibt seinen Motiven damit ein deutlich zeitliches Moment ein. Der Mensch erscheint in diesen wüsten Landschaften nur in Gestalt der Spuren, die er hinterlassen hat. Architekturreste und Gerümpel zeugen noch von seiner Gegenwart, doch er selbst ist längst aus dem Bild verschwunden. Entgegen der Konventionen figurativer Malerei steht der Mensch hier nicht im Zentrum, sondern wird allein in seiner Abwesenheit sichtbar.“ (Oona Lochner)
€ 120,00
Stück:

„Aussichts-Punkt“, Intervention, 2015 Ausführung: Astrid Prutsch, Ernst Prutsch

NICOLE PRUTSCH
Nicole Prutsch (*1980 Wagna) graduierte 2013 an der Universität für angewandte Kunst in Wien wo sie Malerei bei Johanna Kandl und Gerhard Müller und Art&Science Visualization bei dem österreichischen Filmemacher Virgil Widrich studierte. Weiters studierte sie auch Print and Time Based Media in London, University oft he Arts, in 2012. Sie hat an zahlreichen nationalen und internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen teilgenommen darunter in Deutschland, Chicago, Moskau, Ljublijana, London und Sofia. Nicole Prutsch lebt und arbeitet in Wien. In ihrer Arbeit beschäftigt sich Nicole Prutsch mit den Kontrollmechanismen unserer Zeit, die sie oftmals in analogischen Gegenüberstellungen mit historischem Archivmaterial verhandelt. Ihr breit gefächertes Werk umfasst Medien zeitgenössicher Kunst wie Video, Installation, Photographie, Performance, in denen eine äußerste Reduzierung in der Wahl ihres künstlerischen Ausdrucks maßgeblich ist.
Stipendien:
Tapiola Guest Studio Residence, Espoo, Finland (2015)
BAF, Bodensee Art Fund, Wasserburg, Germany (2014)
Erasmus Scholarship, University of the Arts London, Wimbledon College of Art (2012)
Fred Adlmüller Scholarship (2010)
“Die Zukunft der Arbeit”, Sponsorship Arbeiterkammer (2010)
‚Aussichts-Punkt‘, Intervention, 2015, Ausführung: Ernst Prutsch, Astrid Prutsch
Die Web Kamera in der Südsteirischen Weinstraße nimmt seit 10. Mai 2010 täglich alle 10 min ein Bild auf. ‚Holen Sie sich Gusto‘ heißt es auf der Website.
Liegt bei Überwachungskameras der Focus auf Beobachtung im Sinne der Sicherheit, so handelt es sich hier um Beobachtung im Sinne von Vergewisserung, etwa ob das Wetter schön ist oder wie es dort aussieht. Man  beobachtet die Natur vom Bildschirm aus. Tatsächlich handelt es sich um eine statische Aufnahme des immer gleichen Bildausschnittes, nur Wetter und Vegetation sind hier im Wandel. Die Aufnahmen können mittels des Webarchives bis 2010 zurückverfolgt werden.
Mit ihrer Arbeit ‚Aussichts-Punkt‘ instruiert Nicole Prutsch einen Performer einen schwarzen Punkt, ein wiederkehrendes Element in ihrer Arbeit, vorort vor die Kamera zu positionieren, während sie sich selbst gerade in Finnland vor dem Computer befindet um die Aufnahmen abzuspeichern. Durch die Setzung eines ‚Artefaktes‘ wird der Moment der tatsächlichen Beobachtung bewußt, gleichzeitig wird die Arbeit in das Archiv der ‚Südsteirische Weinstraße‘- Webaufnahmen eingeschrieben.
€ 120,00
Stück:

„SUNSET“, 2015

WERNER REITERER
Werner Reiterer studierte Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Maximilian Melcher. Er ist Mitglied des Grazer Forum Stadtpark und der Wiener Secession. Die Basis seines künstlerischen Schaffens bildet die zeitlich nicht begrenzte Grafikserie der „Gezeichneten Ausstellungen“, einer Serie von jeweils 70 x 50 cm großen Bleistiftzeichnungen, die künstlerische Ideen im weitesten Sinn zum Thema hat und 1996 entstand.
Interventionen im öffentlichen Raum, Skulpturen, Fotografien und technisch aufwendige Installationen, die meistens den Betrachter aktiv in die Arbeit mit einbinden, gehen aus dieser Zeichenserie, die der Künstler als eine Art „Ideenpool“ bezeichnet, hervor.

Preise und Stipendien:1989 Preis der Mautner-Markhof-Stiftung bei Geist und Form XII, Wien
1989 Römerquelle-Entdeckungspreis beim Römerquelle-Kunstwettbewerb
Köln-Stipendium des Forum Stadtpark, Graz
1990 Kunstpreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst
1992 1. Preis, Internationale Biennale, Kairo
1993 New-York Stipendium des BKA.
1994 Rom-Stipendium des BKA.
1995 Förderungspreis für bildende Kunst der Landeshauptstadt Graz
1996 Staatsstipendium für bildende Kunst
Elisabeth-Schneider-Preis, Freiburg im Breisgau
1997 Arbeitsstipendium der Stadt Wien
1998/99 London-Stipendium des BKA
2002 Kunstpreis der Stadt Graz
2003 Preis des Landes Oberösterreich beim 28. Österreichischen Grafikwettbewerb 2003

€ 120,00
Stück:

„ich ist ein anderer - #1 (Eos)“, 2014

VERENA ROTKY

Geboren 1982 in Graz/Österreich 
2004 - 2012 Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Bühnengestaltung. Abschluss als Magistra der Künste. 
2004 Studiensemester an der Karl Franzens Universität Graz, 
Kunstgeschichte und Kulturmanagement. 
1997 - 2003 Besuch der Höheren Technischen Lehranstalt für Kunst und Design, Graz. Fachbereich: Bildhauerei. Matura in Kunstgeschichte und Fachbereichsabschluss in Bildhauerei. 
1996 - 1997 Ein Jahr HTBLA für Mode und Bekleidungstechnik, Graz. 
1992 - 1996 Ausbildung im Bundesrealgymnasium Modellschule, 
mit Konzentration auf bildnerische Erziehung, Graz. 

Denn eine Entwicklung des Menschen, der Wille sich zu verbessern und daran zu wachsen, liegt nur in seiner/ihrer ewigen „Fehlerhaftigkeit“ und Unvollständigkeit. 
Auf die Idee des Werkes bezogen bedeutet das für mich nun, dass sich eine Landschaft meines Großonkels, im Rückblick und in der Erinnerung an sein Wesen, im Hintergrund befindet (Bildhintergrund: Abendhimmel, Carl Rotky), die Gegenwart und mit ihr meine künstlerische Beschaffenheit den Vordergrund beherrscht. Die „imperfekte“ Person, ausschnitthaft im Vordergrund, wie direkt vor einer Fotolinse, wie vor einer Kulisse, als eine Erinnerung an Natur, an eine Landschaft und ihren Betrachter, ist in ihrer behaupteten Unvollständigkeit, in ihrer glücklichen Vielfältigkeit vollkommen.

€ 120,00
Stück:

„wo die ameise den klappotetz küsst“, 2015

ELA (MICHAELA) SATTLER
Juni 2015     Diplom-Abschluss an der Univesität für Angewandte Kunst, Wien unter Henning Bohl
2014              Klasse Thomas Zipp, Universität für Angewandte Kunst, Wien
2009-2013   Klasse Johanna Kandl, Universität für Angewandte Kunst, Wien
2012              Faculdade Belas Artes, Lissabon
2007-2009  HTBLA Ortwein, Meisterklasse Malerei, Graz

Arbeitet mit den Medien Performance, Video, Malerei, Visuals, und Zeichnung. 2006-2008 Studium an der HTBLA, Graz – Meisterklasse für Malerei. Seit 2009 Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien – Klasse für Malerei bei Prof. Johanna Kandl. Michaela arbeitet außerdem als VJane im Kollektiv Neonrost.

€ 120,00
Stück:

„GEORGI - SCHLÖSSL PINOT NOIR“, 2004

JOSEF TRATTNER
Josef Trattner, 1955 in Semtiach geboren, absolvierte die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er in den Jahren 1996 bis 2008 auch eine Lehrtätigkeit ausübte. Trattner betätigt sich in unterschiedlichen Disziplinen der Kunst: Sein Werk umfasst Skulpturen, Performances, Aktionen, Fotografie, Videos und Literatur.
Seit 1990 realisiert Trattner unter Verwendung des Werkstoffs Schaumstoff Projekte im öffentlichen Raum. Auf eine Schaumstoff-Performance von Josef Trattner geht auch die Möblierung des Hofs des Wiener MuseumsQuartiers (MQ) zurück: Im Sommer 2002 entwarf Trattner riesige Schaumstoffkuben für das Areal im Wiener MuseumsQuartier, die im Rahmen einer temporären Installation von den Besuchern begeistert genutzt wurden. Die Geschäftsführung der MuseumsQuartier Errichtungs- und Betriebsgesellschaft (MQ E+B) lud daraufhin zu einer Ideenfindung für dauerhafte Sitzmöbel für die MQ-Höfe ein. Sieger wurde das Architektenteam PPAG mit seinem Hofmöbel „Enzi“.[1][2]
Seit dem Jahr 2000 setzt sich Josef Trattner künstlerisch mit den Farben des Weins auseinander. Nach einer Ausstellung mit 100 Weinbildern im Wiener Künstlerhaus im Jahr 2005 folgten weitere Ausstellungen und Performances mit Weinartefakten in Österreich, der Schweiz und im italienischen Piemont. Bei der 8. Shanghai Biennale in der Zeit vom 23. Oktober 2010 bis 23. Jänner 2011 war Trattner als österreichischer Vertreter mit 100 Weinbildern vertreten.[3]

1988: Förderungspreis des Landes Salzburg
1989: Österreichischer Kunstförderungspreis für bildende Kunst
1991: Förderungspreis der Stadt Wien
1992: Förderungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst (Ankaufspreis)
2004: Viktor-Fogarassy Preis

€ 120,00
Stück:

„o.T.“, 2015

HANS WEIGAND
Hans Weigand, 1954 in Tirol geboren, lebt und arbeitet in Wien.
Er studierte bei Oswald Oberhuber an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Von Anfang an widmete er sich sowohl inhaltlich als auch ästhetisch den kulturellen Bezugspunkten, die bis heute sein Werk bestimmen – dem Pop, dem Trash, der Science-Fiction und der Psychedelik. Und von Anfang an befasste er sich mit Techniken, die er im Laufe seiner langjährigen Arbeit zu einem unverwechselbaren, eigenwilligen Stil entwickelte – der digitalen Bildbearbeitung in Verbindung mit klassischer Malerei.
Weigands Arbeiten wurden bisher in über 70 Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Museum Ludwig in Köln, in der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste in Wien, der University Art Gallery in San Diego, dem Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck und der Secession in Wien. Darüber hinaus nahm Weigand an über 50 Gruppenausstellungen teil, unter anderem in New York, Los Angeles, Paris, London und Madrid.

2004 Kunstpreis des Landes Tirol für zeitgenössische Kunst

€ 120,00
Stück:

„strange Mr. Allibert“, 2015

MARKUS WILFLING / ALEXANDRA GSCHIEL
1966 in Innsbruck geboren,  aufgewachsen in Kaindorf bei Leibnitz 
Wilfling besuchte von 1988 bis 1989 die Meisterschule der Malerei bei Gerhard Lojen in der Kunstgewerbeschule Graz und studierte von 1989 bis 1993 Bildhauerei bei Prof. Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Schatten, Spiegel und Skulpturen. Schattenobjekte wie jenes des Grazer Uhrturms[1] entstammen der in etlichen Objekten übersetzten Idee, durch plastische Schatten eine illusionistische Rauminterpretation zu erzielen. Feuerlöscher, Kleiderständer und anderes mehr werden als Objekt und Schattenobjekt gestaltet. Ein weiteres Thema sind Spiegel und Spiegelobjekte wie das Spiegelobjekt Huhn aus dem Jahr 2004, oder das begehbare Spiegelkabinett 2007 in der Kunsthalle Krems. Versinkende Objekte wie Parkbänke oder Badewannen sind ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld.

1993 Akademie der bildenden Künste Wien: Meisterschülerpreis für Bildhauerei
1999 Neue Galerie, Graz: Arbeitsstipendium beim Förderungspreis für zeitgenössische Kunst Steiermark
2001 Stadt Graz: Förderungspreis für Bildende Kunst
2003 Diözese Graz-Seckau: Kunstpreis für zeitgenössische Bildende Kunst
2009 Land Steiermark: Auslandsstipendium in Mexiko

ALEXANDRA GSCHIEL
Alexandra Gschiel, (*1974 Vorau) 
Lebt und arbeitet in Graz
Fotografie, Video, Installation, Skulptur, Textil

Ausstellungen
2008 Beinhart / L`angolo / Graz
2009/10 Ohne Gnade: Kunst.wirt.schaft / Graz, 
CastYourArt / Wien,
Galerie Lisi Hämmerle / Bregenz,
Museum für Quellenkultur / Klein St.Paul, Kärnten
2010 Mixup / Schaumbad / Graz
2011 Welcome Back / Pula / Kroatien
HomeRun / Schaumbad / Graz
steirischer:altweibersommer 2011 / Graz
2012 Die Heimsuchung / Margarethenbad / Graz
kollaborieren anstatt kollabieren /
ZUM STEINERNEN WEHR / Kaindorf an der Sulm
steirischer:altweibersommer 2012 / Graz
Maria kommt? / artepari contemporary / Graz
2013 We have a situation! / Furtherfield / London / UK
Diskrete Skelette / kunstGarten / Graz
41 meter Fluchtweg / Schaumbad / Graz
Benefizausstellung Uzo Ezi – Schulprojekt / 
GrazMuseum
2014 Benefiz / Schaumbad / Graz
Am Südrand / Schaumbad / Graz / steirischer:herbst

€ 120,00
Stück:

„VERTICALS: wine trales, pencil lines and rectangles“, 2015

NICOLE WOGG
1986 Geboren in Graz, in der Steiermark
2005 Matura an der Htl Ortweinschule Graz, Ausbildungszweig: Bildhauerei
2007 Abschluss der Meisterklasse Malerei in Graz
2007- 2009 Universität für angewandte Kunst Wien, 
Klasse für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie. Bei Prof. Christian Ludwig Attersee
Seit 2009 Klasse für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie bei Prof. Judith Eisler
2012 Auslandssemester an der Hoogeschool voor de Kunsten in Utrecht (NL)

Meine Inspirationsquelle ist der urbane sowie der soziale Raum in dem ich mich bewege, 
mit seinen verschiedenen Schichten, 
den unterschiedlichen Zugängen 
und den daraus entnommenen Materialien.

Ich bin daran interessiert mithilfe von Bleistift und Pinsel, 
Collage und Assemblage, 
Wiederverwertbarem und klassischem Bildmaterial
die Tendenzen unserer heutigen Welt, unserer Zeitgenossenschaft wiederzugeben.

€ 120,00
Stück:

Polona Maher

Polona Maher Geboren in 1971 in Maribor

Kurzbiographie:
 Polona Maher studierte Bildhauerei an der Akademie für bildende Kunste in Bologna, Italien (Diplom in 1999) und später noch Kunstpädagogik an der Universität in Maribor. 
Sie lebt und arbeitet in Maribor.
 Ausstellungen in „Visual Touch“, Antonella Cattani Contemporary Art, Bozen, 2008. In die Galerie Equrna in Ljubljana, 2009 und im Galerie Studio G7 Ginevra Grigolo, Bologna, 2001.

Preise:
2008 Nominierung für Henkel Art Award
 2006 Aletti Art (Verona 2006, 2. Preise (I)
2002 Arbeitsstipendium der Stiftung Vordemberge-Gildewart, Lachen (CH) 1998 Iceberg 1. Preise für Junge Künstler, Bologna (I)

www.polonamaher.com

€ 120,00
Stück:

Ana Pecar

Ana Pečar

Geboren 1977 in Maribor

Kurzbiographie: Ana Pečar ist Video und Intermedia Künstlerin. Sie studiert zuerst an der Pädagogischen Akademie in Maribor und später an der Corcoran School of Art (USA). Sie beteiligt sich immer wieder an vielen Workshops wie MacDowell colony, USA; Rondo Studio, Graz, Austria; NAO - Nuovi artisti oggi / New artists today, Milano, Italy; Fundacion Valparaiso, Mojacar, Spain; Hval Kulturstasion, Honefoss, Norway; Bait Makan, Amman, Jordan...

Preise und Stipendien:
 Land Steiermark (2012), Leon Levy Fondation (2012), Roberto Cimetta Stipendium (2011), Leonardo da Vinci Stipendium (2010) und Arbeitsstipendium des Kultur Ministeriums von Slowenien (2012).

€ 120,00
Stück:

Joze Subic

Jože Šubic

Geboren im 1958 in Maribor

Kurzbiographie:
 Jože Šubic studierte Malerei an der Akademie der Bildende Künste
In Ljubljana. Er diplomierte im 1982. Er arbeitet im Bereich Malerei, Objekte, Skulpturen, Keramik und Zeichnungen.
 Er lebt und arbeitet in Maribor als freischaffender Künstler.
 www.facebook.com/josubic

Preise:

Preis für Malerei bei der 12. Biennale der Junge Künstler, Rijeka 1983
Preis der internationalen Ausstellung Panonia 83, Murska Sobota 1984 
Preis der Ausstellung YU-Palette der Junge Kunst, Vrbas, Serbien
Preis des Kunstsalon 13. November, Cetinje, Monte Negro 1986  
Preis an 19.Wintersalon von Herceg-Novi 
1987 
Preis für Zeichnung der 1. Zeichnung annale , Radlje
1992 
Glazer Preis, Maribor
1999 
Preis an Weltausschreibung Winsor&Newton,Ljubljana 2008
Preis an 9.biennale Miniaturkunst, Quebec, Kanada 
2013
Glazer Preis, Maribor

€ 120,00
Stück:

Simona Suc

Simona Šuc


Simona Šuc wurde 1972 in Maribor geboren.

Kurz biographie:
Im Jahr 2000 absolvierte sie das Studium der Malerei an der Akademie für bildende Kunst in Ljubljana bei den Professoren Gustav Gnamuš und JožefMuhovič. In Gaj bei Maribor organisierte sie mehrere kunsttheoretisch Treffen (2001−2003) mit dem Ziel, junge slowenische Künstler zu fördern. Šuc ist auch Mitbegründerin des TU Vereins, mit dem sie mehrere Rauminterventionen in Maribor( 2004−2005) durchführte. Außerdem wirkte sie bei Restaurierungsarbeiten an sakralen Denkmälern im Nordosten Sloweniens mit. Sie nimmt regelmäßig an Malkolonien, Kunstsymposien und Arbeitswerkstätten teil und stellt ihre Werke im In- und Ausland aus. Sie lebt und arbeitet als Freischaffende in Maribor.

Einzelausstellungen
2004  Ljubljana, BežigradGalerie 2, Tetr(akt)is 
2005  Maribor, Ausstellungssalon Rotovž, Weltraum-Picknick 
2010  Ljubljana, BežigradGalerie 1, Durchlässigkeit 
2011  Majšperk, Kunstfabrik, Durchlässigkeit der Tiefe 
2012  Maribor, Inkubator, Hyperfassade: Grüner Tunnel 
2014 Ljubljana, Cankarjev dom, Kunstkritiker wählen: Simona Šuc Graz, Galerie Centrum (Šubic+Šuc)

€ 120,00
Stück:

Tadej Vindis

Tadej Vindiš 

geboren 1990 in Maribor

Kurzbiographie :
Tadej Vindiš studierte Photographie an der Akademie FAMU in Prag (Cz). Im Jahr 2011 erhält ein Stipendium des Ministeriums für Kultur in Slowenien.
 Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Maribor.

Ausstellungen:
2011 – Untitled Grass Series, Kavárna & Galerie Róza K., Prag, Tschechien

2011 – (Bez)Tíže / Weightlessness (?), Famufest 
2011 –  GAMU, Prag, Tschechien

2012 – Prague Photo Festival 
2012 – Center sodobnih umetnosti DOX, Prag, Tschechien
2012 – QueerDeer, OFF Photo Festival, Bratislava, Slovakai
2013 – QueerDeer, galerija GAMU, Prag, Tschechien
2013 – Vystřelený šrapnel uklidní pozorovatele, Czech China Contemporary Museum, Peking 
2014 – Figure brez naslova, Razstavišče KiBela, MMC KIBLA, Maribor, Slovenien

2014 – Lost Exhibition, galerija GAMU, Prag, Tschechien
<
2014 – Odkloni, GT22, Maribor, Slowenien

2014 – Mundus Vadit Retro, Kibla Portal, Maribor, Slowenien

2014 – Launching of Parallax, galerija Pilgrims Reunion, London, GB

€ 120,00
Stück:
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